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Google-Umbau wegen DMA: Hotels verlieren den direkten Draht zum Gast

Seit September stellt Google in Österreich Buchungsportale vor die Hotels – die Direktbuchung muss sich ihren Platz neu erkämpfen.

Symbolbild für veränderte Suche

Wer seit Anfang September nach „Hotel Innsbruck“ oder „Wellnesshotel Zillertal“ sucht, sieht eine andere Google-Ergebnisseite. Um den Digital Markets Act (DMA) zu erfüllen, hat Google die Suche im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum umgebaut. Google selbst spricht von der größten Qualitätsverschlechterung in der Geschichte seiner Suche. Für die Hotellerie bedeutet der Umbau vor allem eines: Die Sichtbarkeit verschiebt sich, und zwar weg vom eigenen Betrieb.

Was hat sich geändert?

Auslöser sind zwei Beschlüsse der EU-Kommission vom 23. Juli 2026 über insgesamt 890 Millionen Euro. Google darf eigene Dienste wie die Hotelsuche nicht länger bevorzugen. Seit 8. September gilt deshalb:

  • Das gewohnte Hotel-Kartenpaket mit Preisen weicht einem Block mit Vergleichs- und Buchungsportalen: ein Portal prominent oben, zwei weitere mit weniger Details darunter.
  • Einzelne Hotels erscheinen gesammelt in einem eigenen Modul weiter unten. Echtzeitpreise und Verfügbarkeiten sind dort weggefallen.
  • Wer über eine allgemeine Suche bucht, landet damit öfter bei Booking.com, Expedia & Co. als auf der Hotel-Website.

Wie groß ist der Effekt?

Google hat ähnliche Layouts bereits 2024 getestet. Damals verloren Hotels mehr als 10 Prozent ihres Traffics, die Vermittler blieben weitgehend stabil. Nach Google-Angaben brach der direkte Buchungsverkehr bei früheren Anpassungen sogar um bis zu 30 Prozent ein. Belastbare Zahlen für Tirol gibt es noch nicht. Genau deshalb lohnt sich jetzt der Blick ins eigene Reporting.

Was solltest du jetzt tun?

  • Search Console und Buchungsdaten seit 8. September mit dem Vorjahr vergleichen, getrennt nach Markensuchen und allgemeinen Suchen.
  • Google-Unternehmensprofil vollständig pflegen: aktuelle Fotos, Ausstattung, Link zur Direktbuchung.
  • Strukturierte Daten für Hotel, Zimmer, Angebote und Bewertungen sauber auf der Website hinterlegen.
  • Vorteile der Direktbuchung klar zeigen: Bestpreis, Extras, flexible Storno-Bedingungen.
  • Sichtbarkeit in KI-Antwortsystemen aufbauen. Viele Gäste fragen inzwischen ChatGPT statt Google.

Warum gerade jetzt?

Die Wintersaison wird in diesen Wochen gebucht. Wer erst im Dezember auf die Zahlen schaut, hat die entscheidende Phase verpasst und zahlt im Zweifel für jede Buchung Provision an ein Portal, die früher direkt gekommen wäre.

Wir analysieren, wie stark dein Betrieb vom Google-Umbau betroffen ist, und stärken deinen Direktkanal: mit schneller Buchungsstrecke, sauberem Markup und Inhalten, die auch in KI-Antworten auftauchen. Das setzen wir auf jeder Plattform um, egal ob in TYPO3, WordPress, Magento, einer individuellen Laravel-Applikation oder in einem Headless-Setup mit Payload oder Directus. Und mit AlpineChat beantwortet ein KI-Assistent die Fragen deiner Gäste direkt auf deiner Website, bevor sie zum Portal abwandern. Nimm jetzt Kontakt auf!

Quellen:

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