Sicherheit

Sicherheitslücke bei Rechnern mit aktuellen Intel-CPUs

Ein schwerer Fehler macht die meisten Rechner mit aktuellen Intel-CPUs angreifbar

Mikroelektronischer Prozessor mit Kontaktpins und integrierten Schaltkreisen in Makroaufnahme

Makroskopische Aufnahme eines Prozessor-Chips von oben. Deutlich sichtbar sind die zahlreichen goldfarbenen Kontaktierstifte, die in gleichmäßigen Reihen um das Gehäuse angeordnet sind. Im Zentrum liegt der dunkelgraue Silizium-Die mit feingliedrigen Schaltkreisen.

Durch eine Reihe von Sicherheitslücken im eingebauten Fernwartungsfeature (Management Engine) der Intel-CPUs, können Angreifer die betroffenen Rechner komplett übernehmen. Dadurch kann Schadcode über die USB-Schnittstelle eingeschleust werden. Mittels dieses Schadcodes lassen sich dann alle Aktivitäten des Users überwachen und auslesen.

Diese Gefahr besteht unabhängig vom verwendeten Betriebssystem, da die Management Engine direkt auf den Hauptprozessor zugreifen kann.

Intel hat zwischenzeitlich Patches veröffentlicht, eine Fehlerbereinigung kann aber nur über ein Firmware-Update erfolgen.

Intel Detection Tool

Weitere Informationen gibt es in diesem Artikel vom Standard

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